Energietank – mamasstärkenmamas

Schon wieder ein Haufen Text und keine Bilder. Ich verspreche Euch, dass sich das wieder ändern wird. Schließlich gibt es wieder genug Tageslichtmomente. Doch im Augenblick liegt der Fokus auf der Selbstfürsorge und damit auf der instagram Challenge von Leandra Vogt.

Die letzten beiden Tage ging es um den Energietank. Was brauchen wir, um uns selbst mit so viel Energie zu laden, dass wir nicht so anfällig sind für Stressoren, die uns unter Druck setzen? Was tut uns gut? Und es ist wirklich interessant, wie vielfältig die Ideen dazu sind. Meditation, Musik, Schokolade, Bücher, alles ist dabei. Aber was funktioniert für mich? Langfristig und vielleicht auch akut?

Was mir täglich hilft, ist so simpel wie einfach: frische Luft und Bewegung. Der Kindergarten ist etwa 2,5 Kilometer entfernt und am besten geht es mir, wenn ich diesen Weg bei der Abholung zu Fuß oder mit dem Rad bewältige. Zeit für mich. Zeit, den (Fahrt-) Wind um die Nase wehen zu lassen. Hier kann ich tatsächlich abschalten, den Blick schweifen lassen, Wetter und Jahreszeiten erfahren. Das erdet mich. Hier „überfallen“ mich die besten Ideen, Lösungen finden mich, die ich vorher nicht gesehen habe. Antworten, nach denen ich suchte.

Ich merke, wie mir diese Unmittelbarkeit fehlt, sobald ich mit dem Auto unterwegs bin. Klar, es ist eine vermeintliche Zeitersparnis. Wir brauchen nicht eine Stunde, sondern weniger als 20 Minuten, um zu Hause zu sein. Warm und trocken ist es auch. Aber es stresst tatsächlich mehr. Denn ich bin gezwungen, mehr unterwegs zu sein; bringe die Kinder, den Mann zur Arbeit, fahre zurück nach Hause. Mittags wieder los, die Käfer einsammeln, abends irgendwann dann den ruhigen Tagesablauf unterbrechen und gemeinsam aufbrechen,  um den Firmenparkplatz anzusteuern, den Mann abzuholen. Unterbrechung der Tätigkeiten… Ein neuer Aufbruch…

In den Himmel schauen hilft auch manchmal schon. Wolken gucken. Schneegestöber. Aber das ist leider nicht immer da, wenn es gerade akut ist. Früher, da war das Meer ausschließlich meine Seelenlandschaft. Das hat sich mit den Jahren tatsächlich geändert. Aber ich glaube, ich besuche sie nochmal, meine Bucht am Meer. Möglicherweise kann sie  mir auch jetzt noch wieder gute Dienste leisten.

Musik ist auch immer gut. Ein heißes Bad, wenn die Zeit dafür da ist. Die Kinder oder denn Mann in den Arm nehmen. Heiße Schokolade mit Espresso ist ebenso absolute Soforthilfe, wie eine Tasse Kaffee mit der Chemex aufzubrühen. Entschleunigung pur. Und das ist es letztlich, was hilft gegen den Stress. Entschleunigung tankt meine Energie wieder auf.

Kennt Ihr Eure Energiequellen? Vielleicht kann ich so noch neue Ideen sammeln? Ich werde heute karnevalistische Qualitytime mit meinen Liebsten verbringen. Mehr Erholung geht fast nicht. 😉

Schaut in den Himmel, lasst Kamelle regnen und singt Eure Lieblingslieder laut mit. Sandra

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